top of page

Sonntag, 28. September 25

Montag, 29. September 25

Zürich: Der Finanzhai im Haifischbecken Die gläsernen Türme der Bankenmetropole glänzen im Morgenlicht, als unser SBB-Wagen im Herz der Hochfinanz landet: Zürich. Hier erwartet uns der erste Kandidat – kein Geringerer als der ehemalige Credit Suisse Chef, nun arbeitslos, aber ehrgeiziger denn je. Seine Spezialitäten: Leute charmant über den Tisch ziehen und Münzen effizient einsacken. Perfekte Voraussetzungen für den Selecta-Job, oder? Um seine Eignung zu prüfen, plant unsere Crew einen Spezialauftrag: ein „Raubüberfall“ auf die UBS. Währenddessen werden Sani-Pösten in der Nähe aufgestellt – falls jemand emotional über den Kapitalismus stürzt. Die Rolle des aalglatten Bänkers übernimmt Maurice, der sich schon jetzt im grauen Anzug unwohl fühlt.

Dienstag, 30. September 25

Entlebuch: Vom Dorfchäsi zur Snack-Dynastie
Der Zug fährt in die sanften Hügel des Entlebuchs, die Luft riecht nach Wiesen und Ambitionen. Heute wartet auf uns: Der Bauer Koller, ein Mann wie ein Emmentaler – aussen hart, innen würzig. Jahrelang hat er den Chäsi-Automaten seines Dorfes betrieben. Jetzt will er mehr. Snack-Vielfalt. Landesweite Sichtbarkeit. Aufstieg zum Selecta-Oberhaupt. Um ihn zu treffen, begeben wir uns auf eine Wanderung durch grüne Täler, vorbei an Kühen, JodelReflexionen und Wanderstock-Yoga. Wird Koller uns überzeugen können, dass seine Hands-onMentalität der Schlüssel zum Glück der Automaten-Nation ist?

Mittwoch, 01. Oktober 25

Bern: Mit Flow gegen das System Bern.

Hauptstadt. Wellenlänge der Rebellion. Hier treffen wir auf Noé, einen "GschpürschmiFühlschmi" der besonderen Art – Teilzeit-Esoteriker, Teilzeit-Soundcloud-Rapper, Vollzeit-Systemkritiker. Er glaubt nicht an Grenzen, aber dafür an die spirituelle Kraft des SnackautomatPiepsens – welches er übrigens originalgetreu beatboxen kann. Für ihn ist klar: Das ist kein Job. Das ist Berufung.Wir starten in den Tag mit Pioniertechnik, denn: Wer Chef*in im Selecta werden will, muss auch lernen, Räume zu besetzen – notfalls mit Paletten und Jutesäcken. Am Nachmittag folgt der legendäre Soundcloud-Workshop, bei dem wir politische Themen mit satirischem Tiefgang in Raps verpacken. Am Abend performen alle ihre Tracks im improvisierten „Selecta Cypher Dome“. Glitzer, Flow und Bitzli Wahnsinn inklusive.

Donnerstag, 02. Oktober 25

Zermatt: Die Kraft der Oberschenkel
Willkommen im Höhenrausch! Wir erreichen Zermatt, wo wir die pensionierte Skifahrerin treffen – eine Legende mit Oberschenkeln aus Stahl. Das sieht man Lili von weitem an. Jahrzehnte auf der Piste haben sie perfekt vorbereitet für das Leben im Automaten – denn: Im Selecta Automat arbeitet man nur in einer Hocke. Und die Skifahrerposition ist ihre Passion. Doch in der Nacht nimmt die Reise eine dramatische Wendung: Unsere Zugchauffeurin Ella wird entführt. Der Notfallknopf leuchtet, der Zug steht plötzlich in Olten – mysteriös, düster, grenzwertig spooky. Im Nachtspiel begeben sich die Teilnehmenden auf eine Rettungsmission, durch Tunnel, Signale und skurrile Zwischendimensionen. Alles steht auf dem Spiel: ohne Ella, kein Zug. Und ohne Zug – kein Snack!

Freitag, 03. Oktober 25

Genf: Das Grosse Finale

Die letzten Sonnenstrahlen funkeln über dem Lac Léman, als wir Genf erreichen – das internationale Zentrum der Entscheidungen, Diplomatie… und des Snack-Entertainments.

Heute bereiten alle Gruppen das Werbevideo für ihren Kandidatin vor: Ob imagefilmreifer Hochglanzclip, dadaistisches Theaterstück oder 80er-Jahre-Tanzperformance – alles ist erlaubt. Am Abend werden die Beiträge auf der grossen Leinwand präsentiert. Applaus, Lacher, leicht schräge Outfits.

Dann wird es ernst: Das Konklave beginnt. In einem feierlich abgedunkelten Raum ziehen sich die Teilnehmenden zurück und wählen unter strengster Geheimhaltung die Person, welche das Erbe des Selecta-Mannes oder der Selecta-Frau am Bahnhof Nebikon antreten darf.

Nur einer – oder eine – kann den Titel erringen. Nur eine Seele wird künftig den Automat bewohnen. Nur eine Person wird sagen dürfen: „Bitte wählen Sie Ihr Produkt.“

bottom of page